5 Dinge die auf keiner Website fehlen dürfen

Branding, Marketing, Website-Tipps
Business
website-Tipps

Ich stelle deinen Online-Auftritt auf den Kopf - damit du deine Traumkunden erreichst, begeisterst und mehr verkaufst.

Hi, Ich bin Julia.
Suchen und enter drücken
branding
marketing

Teile den Artikel über:

Share

Um Online richtig zu überzeugen, muss deine Webseite viel mehr sein als nur „schön“. Hier findest du meine 5 Tipps für eine strategisch durchdachte Webseite.

Um deinen Kunden individuell und professionell zu begegnen, ist eine Webseite das Richtige. Instagram, Facebook und die „Content Suchmaschine“ Pinterest sind die Orte, an denen dich Menschen finden. Aber deine Webseite ist das Online-Zuhause für deine Unternehmung. Besucher erfahren mehr über Dich, deine Arbeit und deine Leistungen. Hier bauen sie Vertrauen zu dir auf und entscheiden, ob Du oder dein Business das richtige für ihr Problem ist.

Ob du eine neue Seite planst oder deine aktuelle überarbeitest, helfen dir folgende Tipps dabei, einen bleibenden Eindruck bei deinen Besuchern zu hinterlassen.

5 Dinge, die auf keiner Webseite fehlen dürfen:

Wir beginnen ganz oben auf deiner Webseite. Dein Menü ist die Landkarte, mithilfe der Besucher durch deine Webseite navigieren. Wenn man auf deine Seite kommt, sollte dein Menü recht schnell sichtlich sein. Zudem sollte es nicht durch Bilder oder andere Elemente verdeckt sein.

Menüdarstellung

Für deine Menüdarstellung gibt es viele Möglichkeiten. Ausschlaggebend ist die Anzahl deiner Seiten und wieviele du gleichzeitig im Menü verlinken möchtest.

Option 01: Offenes Menü

Ist deine Webseite klein und übersichtlich ist ein offenes Menü die richtige Wahl. Hier sollten maximal 5-8 Seiten verlinkt sein. Dein Menü kann entweder immer sichtbar auf der gleichen Stelle bleiben oder beim scrollen vom Bildschirm verschwinden.

Option 02: Geschlossenes Menü im Hamburger-Icon

Oder es ist durch das Hamburger Icon (oder eine Variation davon) zu öffnen. Möglich ist auch eine Kombination von beiden.

Option 03: Das Beste aus beiden Optionen

Hier nutzt du beide Optionen. Du zeigst zum Beispiel deine wichtigsten Handlungen direkt im offenen Menü. Den Rest deines Menü verpackst du übersichtlich in ein Hamburger-Icon.

Hauptmenü versus Fussmenü

Dein Hauptmenü ist nur die grobe Übersicht deiner Seite. Alles weitere gehört in die Fusszeile. Also der unterste Bereich deiner Webseite, der überall gleich ist. Hier kannst du deine Seiten Thematisch ordnen. Zudem gibt es Platz für Impressum, Jobs und AGB’s. Und natürlich müssen auch gar nicht alle Seiten verlinkt sein. Frage dich bei jeder Verlinkung immer: Ist ein direkter Zugang zur Unterseite sinnvoll? Macht das Sinn für den Besucher?

Richtige versus falsche Seitentitel auf deiner Webseite

Zum Anderen brauchen deine Seiten Bezeichnungen, die direkt Aufschluss über den Inhalt geben. Dein Webseitenmenü ist nicht der richtige Ort um dich von der Konkurrenz abzuheben. Durch eine einheitliche Benennung im Menü, weiss man direkt, wo man was findet. Egal ob sich Besucher zum ersten Mal auf deiner Seite befinden oder regelmässig Wiederkommen. Dadurch finden sich deine Besucher*innen schnell zurecht.

Wie du deine Seiten nennen solltest:

RichtigFalsch
HomeZuhause
Über dich / unsLern uns kennen
LeistungenWas wir tun
Online Kurse / ProgrammeLerne mit mir
ShopZum Kaufen, Unser Angebot
BlogTagebuch, Journal

Wie du siehst, sind diese Namen nicht eindeutig und oft viel länger als notwendig. Dein Menü wirkt überladen und unübersichtlich. 

Natürlich gibt es wie immer gute Ausnahmen. Wenn du weisst, warum du diese Regel brichst, dann tu das. Manchmal bringt es einen Mehrwert für dein Branding, Konzept oder Business. Beachte dabei den Grundsatz „Wer verwirrt, der verliert“. Wenn du deinen Kunden bzw. Besucher verwirrst, dann wird dieser wieder weg klicken. Und wahrscheinlich bei deinen Mitbewerbern schauen. 

Keine Seite ohne Call-to-Action

Ich bin immer wieder überrascht, wieviele Leistungsseiten nur eine kleine Beschreibung und eine Preistabelle haben. Und dann? Passiert nichts. Selbst wenn Besucher das Angebot sehen, wissen sie nicht was sie tun sollen. Wie treten sie mit dir in Kontakt? Sollen sie dich anschreiben? Anrufen? Wie vereinbaren sie einen Termin?

Wenn du etwas von deinen Besuchern möchtest, dann gebe ihnen auch die Möglichkeit, genau das zu tun. Du musst klar und deutlich darauf hinweisen. Solche Handlungsaufforderungen nennt man auch „Call-to-Action“. Oder kurz CTA. 

Zum einen leitest du Besucher damit sinnvoll durch deine Inhalte. Zum anderen forderst du sie zum handeln auf. Solche klaren Handlungsaufforderungen werden oft in Buttons verpackt.

Beispiele für klare CTA’s in Buttons:

  • Kontaktiere mich
  • Klicke hier / Hier klicken
  • Jetzt buchen
  • Mehr erfahren

Jede deiner Seiten braucht zum Schluss eine klare Handlungsaufforderung.

Wenn jemand zum Beispiel auf deinem Portfolio stöbert, ist es wahrscheinlich, dass er sich danach für deine Leistungen interessiert. Also Braucht deine Portfolio Seite eine klare Verlinkung zu Leistungsseite. 

Ein Handlungsaufforderung könnte wie folgt heissen:

  • Erfahre mehr über meine Leistungen
  • Erfahre, wie ich dir bei deinem Business helfen kann
  • Finde heraus, wie du mit mir arbeiten kannst.
  • Buche hier dein XY-Projekt
  • Erfahre, wie du mit mir arbeiten kannst. 

Vorteile von klaren Handlungsaufforderungen:

  • Besucher bleiben länger auf deiner Webseite. Denk mal an dein eigenes Surf-Verhalten. Wenn du erstmal auf einer Webseite ganz unten angekommen bist, und es gibt keinen weiteren Content, dann klickst du halt wieder weg.
  • Dies stärkt wiederum dein Google-Ranking.
  • Wenn du Besucher gezielt durch deine Seite führst, lernen Sie mehr über Dich und dein Business.  Du kannst ganz gezielt hilfreiche Artikel oder Videos empfehlen.
  • Besucher fühlen sich gut aufgehoben und klicken nicht hilflos durch deine Seite. Sie spüren, bei dir sind sie gut & professionell aufgehoben. Das stärkt das Vertrauen in deine Kompetenz.

Überzeugende und prägnante Marken Bio

Deine Marken Bio ist wie dein Elevator Pitch für dein Online Auftritt. Wenn jemand auf deine Webseite kommt, muss er in nur wenigen Sekunden folgendes Wissen:

Wer bist du?

Was machst du?

Für wen bist du die richtige?

Deine Marken Bio sollte klar, prägnant und kurz sein. Der beste Platzt dafür ist die erste Ansicht deiner Webseite. Alternativ passt oft auf der Bereich direkt untendrunter. 

Wenn eine Marken-Bio fehlt und unklar ist, was du eigentlich machst, wird sich niemand für dich entscheiden oder weiterempfehlen. 

Stell dir vor, eine potentielle Kundin findet deine Webseite und ihr gefällt deine Message, deine Webseite und dein Content. Wenn sie Tage später mit ihrer Freundin spricht und es genau um dieses Thema geht, sollte ihr inhaltlich genau deine Marken Bio im Sinn geblieben sein. Wer du bist, was du machst, und für wen du die richtige bist. 

Wenn eine Marken Bio fehlt, liegt das oft daran, dass die eigene Nische und der Fokus unklar ist. Das hat unweigerlich die Folge, dass du in der Masse untergehst. Wenn du nicht bekannt bist oder einen grossen Kundenstamm hast, ist eine Marken Bio unglaublich wichtig und wertvoll. Also beantworte mal für dich die Elemente der Marken Bio Fragen und schau, wo es einer Entscheidungen und Klarheit bedarf.

Folgende Denkanstösse werden dabei helfen. Diese Punkte solltest du unterstützend auf deiner Webseite, deinem Marketing Material und auch bei Vorträgen etc einfliessen lassen:

Für was stehst du bzw. Dein Unternehmen?

Welche Werte verfolgst Du? Welche Motivation treibt dich an?

Was macht dich so besonders und hebt dich von der Konkurrenz ab?

Welchen Mehrwert bringst du deinen Kunden?

Welche besondere Sichtweise oder Kompetenz hast du?

Und dann platziere das nicht nur auf deiner Webseite, sondern auch auf deinem Instagram, Facebook und Pinterest Profil. Denn genau dort, kommen potentielle Kunden mit den gleichen Fragezeichen im Sinn. 

Ein paar Beispiele von Marken Bio’s.

  1. Template Bohne: Individuelle Showit Webseiten die überzeugen & verkaufen. Für Kreative, Coaches & moderne Unternehmer*innen.
  2. Laura Malina Seiler: Als Podcasterin, Autorin und Gründerin unterstütze ich dich dabei, ein erfülltes und glückliches Leben für dich zu erschaffen.
  3. Caroline Preuss: Expertin für Online-Unternehmen, Marketing-Spezialistin, digitale Vordenkerin, Podcast-Host und Gründerin eines Unternehmens mit 7-stelligem Jahresumsatz und einer klaren Vision: Unabhängig. Flexibel. Selbstbestimmt.

Bleib deinem Branding treu

Dein Branding umfasst dein gesamtes visuelles Auftreten. Aber auch die Sprache und Werte, die deine Marke hat. Wenn du Dich einmal für eine Kombination an Farben, Schriftarten und Werten entschieden hast, dann halte daran fest. Wenn du überall gleich aussiehst, schaffst du überhaupt erstmal die Möglichkeit, dass man dich „wiedererkennt“. Beständigkeit schafft Vertrauen. Wir Menschen mögen, zu wissen an was wir sind und was wir erwarten können.

Das muss nicht bedeuten, dass du überall gleich aussiehst. Oder, dass sich dein Branding nicht weiterentwickelt. 

Wenn Du jemand bist, der ausgefallene Frisuren liebst, dann siehst du immer anders aus. Aber diese Veränderung wirkt authentisch. Du bist die, mit den ausgefallenen Haaren. Deine Werte und Eigenschaften bleiben gleich. Diese Beständigkeit schafft Vertrauen und macht dich sogar besonders. Andere Menschen können dich gut beschreiben. Du bleibst im Kopf. 

Das gleiche gilt für deine Marke. Hier siehst du ein Branding Beispiel von einem Design von mir. Links siehst du die Brandingfarben, rechts wie sie auf der Website durch Farben und Bilder umgesetzt wurden.

Sie braucht Werte, eine Sprache, ein visuelles Auftreten das authentisch und verlässlich ist. Das bedeutet nicht, dass du nicht fortwährend daran arbeitest, Dinge zu verbessern. Aber ich hoffe der Unterschied zwischen „wachsen und verbessern“ versus Unbeständigkeit ist klar. 

Für deine Webseite bedeutet das, du nutzt strikt eine feste Auswahl von Farben, Schriftarten und Fotos. Alles passt zusammen und wirkt harmonisch. Gibt es irgendeine Ecke die nicht dazu passt, dann änder diese. 

TIPP: Was, wenn ein Bereich irgendwie nicht harmonisch zum Rest passt.

Suche dir ein Bereich deiner Webseite, den du besonders magst. Oder der für dich zum Rest passt. Und dann Vergleiche. Was ist ähnlich? Was ist unterschiedlich? Wieso wirken die beiden Bereiche so anders? 

Manchmal haben kleine Unterschiede eine grosse Wirkung. Und fast immer liegt es an falschen Farben oder Elementen. Genau deshalb wirkt es ja nicht harmonisch und falsch.

Eigentlich sollte sich das von selbst erklären. Aber ich merke das selbst immer wieder. Man ist so glücklich, die Webseite endlich fertig zu haben. Man denkt – das passt schon alles, ich hab das ja gerade erst gemacht. Und dann schaut man eine Weile später durch die Webseite und merkt, was da alles nicht ganz passt.

Nimm dir genügend Zeit und stelle sicher, dass wirklich alle Elemente und Links auf deiner Webseite passen. Lese jeden einzelnen Satz durch. Gibt es Rechtschreibfehler? Ist ein Textfeld verrutscht? Sind die richtigen Bilder eingesetzt? Und ganz wichtig: Stimmen alle Links? 

Das ganze kontrollierst du einmal auf deiner Desktop Webseite, danach auf deiner Mobilen Seite.

Meistens reichen 10 Minuten pro Seite völlig aus. Falls du ein Team hast, dann delegiere diese Arbeit. Erstelle eine kleine Aufgabenliste mit allen Verbesserungen. Kommt deine Seite aus professioneller Hand, sollte das natürlich nahezu perfekt sein. Dafür bezahlst du. Diese Kontrolle zeichnet Professionalität aus.


Das wären meine 5 Top Tipps, mit der Du deiner Webseite den Feinschliff verleihst. Hast Du Fragen zum Blogpost, schreibe mir gern einen Kommentar oder Kontaktiere mich direkt.

Wenn du merkst, dass du wirklich überall Nachholbedarf und eigentlich bereit bist, für eine komplett neue Webseite? Dann buche hier eine unverbindliche Intro Session. Wir besprechen, wie dein Online-Zuhause aussehen und funktionieren könnte und wie ich dir dabei helfen kann.


Alles über Websites, Branding & Marketing.
Aktuellste Blogposts